Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Neue Warte- und Startplätze für Schiffe und Boote geplant

Der Anlass für den Neubau ist die Tatsache, dass keine Sanierungsvariante langfristig den Betrieb der alten Schleuse sicher gewährleisten kann. Nun gilt es, das Neubauprojekt so zu planen, dass die Investition den größten möglichen Nutzen entfaltet. Für die Fachleute des Wasserstraßen-Neubauamts Aschaffenburg (WNA), die das Projekt betreuen, standen seit Beginn der Planung folgende Ziele im Vordergrund:

  • Hohe Qualität des Bauwerks gewährleisten.
  • Bei der Bauweise und beim Bauverfahren möglichst bewährte Standards einsetzen.
  • Eingriffe in die Umwelt minimieren.
  • Eingriff "in die Belange Dritter" minimieren - damit ist gemeint, die Einwirkung der Planung auf Personen, Gruppen oder auch Unternehmen und Institutionen möglichst gering zu halten.
  • Schnelle Inbetriebnahme der neuen Schleuse erreichen.
  • Planung der neuen Schleuse so gestalten, dass der Betrieb der alten sicher und weitgehend ungestört ablaufen kann.

Neue Schleuse wird sicherer, vielseitiger und nachhaltiger

Durch die jetzige Planung werden konkret folgende Vorteile des neuen Bauwerks im Vergleich zum alten erzielt:

  • Nachhaltigkeit durch längere Lebensdauer von 100 Jahren und
  • durch einfachere Wartung der Schleusen: Es kann sich weniger Schlamm in der Schleuse ablagern, und es bestehen bessere Möglichkeiten zur Reinigung, dank der breiteren Kanäle im Schleusenbauwerk.
  • Mehr Sicherheit für die Schiffe bei der Schleusung, z.B. durch Schwimmpoller, die auf Wasserstandsveränderungen in der Schleuse reagieren
  • Vorteile für neue Nutzergruppe: Sportboote können künftig geschleust werden, da spezielle Haltestangen in der Schleusenkammer zum Festmachen vorhanden sind, und da wasserberuhigte Bereiche mit geringerer Strömung während des

    Schleusungsvorgangs eingerichtet werden. Außerhalb der Schleuse werden Warteplätze mit niedrigerem Freibord eingerichtet, speziell für die niedrigen Sportboote.